Jutta von Braunsberg

Sage aus dem Meraner Land, übertragen von Johann Nepomuk Ritter von Alpenburg. Ein Ritter des Geschlechtes zog gegen Ende des zwölften Jahrhunderts nach Palästina, seine junge Gemahlin Jutta allein zurücklassend. Der böse Burgvogt aber wagte verwegene Anträge und wurde gehörig abgewiesen. Der Verworfene rächte sich auf schändliche Weise, indem er den Trauring der Herrin entwendete und ihn dem heimkehrenden Ritter, dem er entgegen zog, als Beweis der Untreue vorwies. Zornentbrannt schwor der Ritter seiner treulosen Gattin ewigen Kerker.

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