L Grof da Sácun

Diese Sage aus Gröden, aufgezeichnet von Wilhelm Moroder, erzählt von der Entstehung der St. Jakobs Kirche. Der Graf da Sàcun reist mit seinem Sohn nach Santiago de Compostéla. Die Tochter des dortigen Grafen verliebt sich in den jungen Grafen. Da dieser aber nichts von ihr wissen will, schmuggelt sie den goldenen Becher ihres Vaters in das Gepäck des Grödners, der daraufhin gefangengenommen wird. Der Vater erkennt, dass der am Galgen hängende Sohn noch gar nicht tot ist und bittet den Richter, ihn herab nehmen zu können. Der Richter lacht nur und meint, der Mann sei genauso tot, wie das Hühnchen in seiner Pfanne. Als dieses sich jedoch erhebt und wegfliegt, erlaubt der Richter die Herabnahme. Als Dank für dieses Wunder lässt der Graf da Sàcun das Kirchlein erbauen.

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