06.03.2015

Netzwerktreffen der „Green-Mobility“-Akteure Einheitliches Logo als „grünes Dach“ aller Initiativen.

Äußerlich sichtbar werden soll die Vernetzung durch das gemeinsame neue Logo „Green Mobility“, das künftig als übergeordnetes „Dach“ auf grüne mobile Initiativen hinweisen wird. Koordiniert wird das Green-Netzwerk von der Business Location Südtirol (BLS).

Von der Abteilung für Mobilität über EURAC bis zu TIS innovation Park, vom Ökoinstitut Südtirol über das Wasserstoffzentrum IIT bis zu Südtirol Marketing SMG und zum Carsharing Südtirol – beim Treffen mit dabei waren institutionelle Organisationen und solche ohne Gewinnabsicht, die sich in Südtirol mit nachhaltiger Mobilität beschäftigen. Das Netzwerktreffen gibt es heuer bereits zum zweiten Mal, künftig soll es regelmäßig stattfinden. „Wenn wir Südtirol zu einer Modellregion für nachhaltige alpine Mobilität machen wollen, dann müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen“, sagt Mobilitätslandesrat Florian Mussner. „Die Akteure bei der Entwicklung der Green Region sind viele, wir wollen sie nun zusammenspannen, und BLS soll die zentrale Koordination gewährleisten.“ Schon bis 2018 sollen entscheidende Schritte gesetzt werden. Diese werden sich an drei Achsen orientieren: Dem Ausbau der Rad- und der Elektro-Mobilität sowie einer Verbesserung der intermodalen Mobilität.

All diese Maßnahmen sind in der Roadmap Smart Alpine Mobility festgehalten, die das Fraunhofer Institut im Auftrag der BLS erstellt hat und die einen strategischen Leitfaden für die Entwicklung Südtirols zur Modellregion darstellt. „Wir haben insgesamt neun Maßnahmen als besonders vordringlich eingestuft. So soll es etwa in drei Jahren ein Grundnetz mit mindestens 30 Schnell-Ladestationen für E-Fahrzeuge geben, in fünf Jahren sollen 1.000 Elektroautos in Südtirol zirkulieren, und es soll eine Gemeinde ausgewählt werden, die eine Vorreiterrolle in Sachen grüne Mobilität übernehmen soll“, erzählt Harald Reiterer, Landeskoordinator von „Green Mobility“ bei BLS. Weiters sollen der Wettbewerb "Südtirol radelt" und die Car-Sharing-Flotte im Land - „natürlich mit Elektro-Autos“ - ausgebaut werden, in Meran wird die Machbarkeit eines Bike-Sharing-Pilotprojektes geprüft, und Entscheidungsträger und Planer sollen in Sachen nachhaltige Mobilität geschult werden. Ein weiteres großes Ziel ist zudem, auch die Unternehmen verstärkt zu einer nachhaltigen Mobilitätsplanung anzuhalten.

Das Thema der Nachhaltigkeit sei auch für das Destinationsmarketing ein entscheidender Punkt, damit Südtirol weiterhin als begehrter Lebensraum wahrgenommen werde, meint SMG-Direktor Marco Pappalardo: „Wir begrüßen diese Initiativen in der Produktentwicklung sehr, denn dies ermöglicht es Südtirol, in der Kommunikation auf den Märkten glaubwürdig auf die grünen Themen zu setzen und damit zu punkten.“ 

Nach außen sichtbar werden die Maßnahmen mit einem eigenen „Green Mobility“-Logo. Dieses gehört zur Dachmarken-Familie Südtirol und garantiert ein einheitliches Erscheinungsbild für alle Projekte, Initiativen und Maßnahmen zur nachhaltigen Mobilität in Südtirol.

Green Event

Green Events sind Veranstaltungen, die nach umweltgerechten Kriterien nachhaltig geplant, organisiert und umgesetzt werden.

Dabei sind Energieeffizienz, Abfallmanagement, regionale Wertschöpfung sowie soziale Verantwortung die wesentlichen Faktoren.

Der Trend zu ökologisch verträglicheren Veranstaltungen wird immer stärker. Insbesondere VeranstalterInnen haben erkannt, dass ein nachhaltiges Event nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz leistet, sondern auch einen Marketingvorteil gegenüber Sponsoren, Förderern und der Öffentlichkeit darstellt. 

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Nachhaltigkeit

Wer sich anschickt, zum begehrtesten Lebensraum in Europa zu werden, muss diesen Lebensraum ganzheitlich im Auge haben.


Nachhaltigkeit bedeutet die Erhöhung der Lebensqualität in einer intakten Umwelt und mit einem gesunden Klima. Nachhaltigkeit heißt sich im Land, zwischen Berg und Tal, ökologisch fortzubewegen. Nachhaltigkeit ist Energie aus erneuerbaren Quellen und der schonende Umgang mit dieser wertvollen Ressource. Nachhaltigkeit ist der Einsatz von regionalen Materialien und der respektvolle Umgang mit den Ressourcen in allen Lebensbereichen.

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