Zwei weiße Tauben bestimmen den Bauplatz

Ursprungssage aus dem Meraner Land, übertragen von Marx Sittich von Wolkenstein. Als man das Jahr 1241 schrieb, ereignete sich Folgendes: Graf Albrecht, der letzte Graf von Tirol, und seine Gemahlin, eine Königstochter aus Schottland, saßen an einem Fenster von Schloss Tirol und überlegten, wo sie denn das Kloster erbauen sollten, dessen Stiftung sie sich schon lange vorgenommen hatten. Während sie so saßen und überlegten sahen sie zwei weiße Wildtauben lange Zeit über Meran hin und her fliegen. Der Graf und seine Gemahlin kamen zum Schluss, dies sei eine Mahnung Gottes, ihr frommes Vorhaben endlich in die Tat umzusetzen. So beschlossen sie, den Flug der beiden Tauben weiter zu verfolgen, und dort wo sich die Tauben niederließen, dort sollte das Kloster entstehen.

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